Die verkleidete Liebe.
Keine rosarote Wolke. Kein „Nur Licht und Liebe“
Keine spirituelle Romantik.
Liebe. Hass.
Ablehnung. Liebe.
Liebe. Schmerz.
Verurteilung. Liebe.
Liebe. Bewertung.
Scham. Liebe.
Liebe. Vergessenheit.
Verachtung. Liebe.
Liebe. Schuld.
Verrat. Liebe.
Liebe. Widerstand.
Trennung. Liebe.
Liebe. Zweifel.
Verlust. Liebe.
Wie kann das Eine ohne dem Anderen existieren?
In einer Welt der dichten Dualität?
Wie könnte je die Tiefe der Liebe erfahren werden?
Wie soll sich Liebe erkennen, dass sie Liebe ist?
Die Liebe in allen Farben ihres Regenbogens?
Liebe verkleidet? Als Ausdruck?
Liebe, die sich selbst in der scheinbaren Trennung wiederfindet?
Liebe, die Verstecken mit sich selbst spielt?
Ich habe Zustände gefühlt.
Irgendwo, da ganz tief in mir drin.
Ich habe dabei die verachtet, die mich in einem damaligen Leben gefoltert hatten.
Ich habe dabei mich verachtet, weil ich damals selber verraten hatte.
Ich habe...
Ich habe...
Ich habe....
All die Erfahrungen. Erinnerungen. Hier und Da und Dort. Jetzt und wann auch immer.
Ich fühlte und fühlte und fühlte.
Radikal. Ehrlich. Klar. Ohne Wertung.
Und dann hab ich den Kern, der sich darunter verbirgt, gespürt.
Da kollabiert die Dualität. Da wird es still.
Da bist du Nichts. Und Alles. Wie aufgelöst.
Keine Identitäten. Kein Kopf, der erzählen will.
Nur das nackte Sein.
Du bist pure Nacktheit in ihrer Rohheit.
Dieser Zustand.
Und der scheinbare Krieg gegen mich selbst hörte auf, war einfach nicht existent.
Für diesen Zustand gibt es keine Worte.
Und dann kam irgendwann, nach und nach - oh welch Überraschung - wieder der Verstand um die Ecke, die Programme, die Dualität, das Leben, die Geschichten…legten sich wieder drauf. Schicht für Schicht.
Ja klar, ich bin auch Mensch.
Das ist der Deal. Die Welle taucht wieder auf, nachdem sie tief im Ozean war. Eins wurde. Sie muss. Leben. Sonst gäbe es auch kein Spiel, keine Erfahrungen, kein Entwickeln, kein Erkennen, kein Erinnern.
Und doch:
Wenn ich mich in diesen Zuständen ansehe und in der Tiefe erkenne, dass dort reine Liebe spricht, die sich in dieser Dichte verirrt hat, oder halt so tut, als hätte sie es. Sich in der Dichte erfährt.
Wenn ich mich immer an diesen nackten Zustand erinnern kann aus meinem Erleben.
Dann fühle ich die Gefühle. Aber ich erinnere mich eben auch an diesen rohen Zustand. Und er ist unantastbar. Mein Sein. Meine Liebe. Das kann mir nichts und niemand nehmen.
U.n.a.n.t.a.s.t.b.a.r.k.e.i.t.
Also was sind diese Gefühle?
Der Ursprung?
Liebe. Hass.
Ablehnung. Liebe.
Liebe. Schmerz.
Verurteilung. Liebe.
Liebe. Bewertung.
Liebe. Bewertung.
Scham. Liebe.
Liebe. Vergessenheit.
Verachtung. Liebe.
Liebe. Schuld.
Verrat. Liebe.
Liebe. Widerstand.
Trennung. Liebe.
Liebe. Zweifel.
Verlust. Liebe.
Was dann?
Was bleibt übrig?
Ein Zustand, der nichts mehr braucht, um sich zu erklären.
Ein Zustand, der Ist.

Ausgeatmet
Es ist beeindruckend, wie du unbeschreibliches einfach beschreibst.
Und schön. Und so vollständig.
🫸🌹🫷
Nimm bitte dies.
Für das poetische Erlebnis.